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Costa Rica: Politisches Porträt

02.11.2020 - Artikel

Costa Rica ist eine demokratische Präsidialrepublik, seit 1949 ohne Militär.

In Zentralamerika stellt Costa Rica einen Stabilitätsanker dar, achtet Presse-, Meinungsfreiheit und Menschenrechte. Im Mai 2020 wurde Costa Rica zum OECD-Beitritt eingeladen. Die Vereinten Nationen haben Costa Rica als erstes Land der Welt für seine Umweltpolitik ausgezeichnet.

Das 5 Millionen Einwohner zählende Land gehört mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von 12.039 US-Dollar (2018) im weltweiten Vergleich zu den sogenannten Schwellenländern. Die Regierung von Präsident Alvarado Quesada engagiert sich im Bereich Multilateralismus, Umwelt sowie bei Initiativen der Weltgesundheitsorganisation. Mit Deutschland arbeitet Costa Rica unter anderem in Klimawandelprojekten, dualer Berufsausbildung und im Wissenschaftsbereich eng zusammen.

Costa Rica hat sich die umfassende Modernisierung von Wirtschaft und Infrastruktur zum Ziel gesetzt, stößt aber zuletzt wegen der Auswirkungen von COVID-19 auf Probleme bei der Durchsetzung der Reformen. Costa Rica produziert 98% seines Stroms aus erneuerbaren Quellen. Der Waldbestand wurde in den 80er Jahren von 26% auf 52% erhöht. Bis 2050 will das Land die Nutzung fossiler Energiequellen beenden.

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