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Costa Rica: Politisches Porträt

29.08.2022 - Artikel

Costa Rica ist eine demokratische Präsidialrepublik, seit 1949 ohne Militär.

In Zentralamerika stellt Costa Rica einen Stabilitätsanker dar, achtet Presse-, Meinungsfreiheit und Menschenrechte. Seit 2021 ist Costa Rica Mitglied der OECD. Die Vereinten Nationen haben Costa Rica als erstes Land der Welt für seine Umweltpolitik ausgezeichnet.

Das circa 5 Millionen Einwohner zählende Land gehört mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von circa 12.000 US-Dollar (2020) im weltweiten Vergleich zu den Schwellenländern. Die neue Regierung von Präsident Chaves Robles hat sich eine umfassende Reform des Landes zum Ziel gesetzt – Entmonopolisierung, Armutsbekämpfung, Effizienz, Entbürokratisierung. Mit Deutschland arbeitet Costa Rica unter anderem in Klimawandelprojekten, im Bildungs- und Wissenschaftsbereich eng zusammen.

Die Regierung Chaves ist deutlich wirtschaftsorientierter als die Vorgängerregierung, durchaus mit populistischen Anklängen. Costa Rica produziert 98% seines Stroms aus erneuerbaren Quellen. Der Waldbestand wurde in den 80er Jahren von 26% auf 52% erhöht. Bis 2050 will das Land die Nutzung fossiler Energiequellen beenden.

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