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Lateinamerika und die Karibik zu Gast in Berlin

Lateinamerika- und Karibik-Konferenz in Berlin

Lateinamerika- und Karibik-Konferenz in Berlin, © dpa

04.06.2019 - Artikel

Mit mehr als zwanzig Amtskolleginnen und -kollegen gab Außenminister Maas am 28. Mai den Startschuss für eine neue Initiative mit Lateinamerika und der Karibik. 

Lateinamerika- und Karibik-Konferenz 2019

Lateinamerika und die Karibik sind nicht nur kulturell mit Deutschland eng verbunden. Die Länder Lateinamerikas und der Karibik teilen auch zahlreiche Werte und Interessen mit der Bundesrepublik. Gerade in Zeiten, in denen die internationale Ordnung immer mehr unter Druck gerät, setzt sich Deutschland verstärkt für eine regelbasierte internationale Ordnung ein. Viele Länder in Lateinamerika und der Karibik sind dabei natürliche Verbündete. Hier will die Lateinamerika- und Karibik-Konferenz anknüpfen.

Im Weltsaal des Auswärtigen Amts diskutierten zahlreiche Außenminister aus Lateinamerika und der Karibik und rund 1000 Konferenzteilnehmer am 28. Mai unter anderem mit dem Siemens-Vorstandsvorsitzenden Joe Kaeser über Wirtschaftsbeziehungen, mit Daniel Barenboim über Kultur und mit der Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Michelle Bachelet, über Frauenrechte. Am Nachmittag setzten die Außenminister ihren Austausch im kleinen Kreis fort. Dabei standen Rechtsstaatszusammenarbeit, Klimawandel, wissenschaftliche Zusammenarbeit und Wirtschaftsbeziehungen im Fokus. Parallel dazu fanden zahlreiche Fokusveranstaltungen statt, etwa zur Stellung Lateinamerikas und der Karibik in der globalen Geopolitik. Ein „Global Diplomacy Lab“ brachte Nachwuchskräfte aus einer Reihe von Ländern zusammen.

Gründung des Frauennetzwerks „Unidas“

Auf der Konferenz wurde auch das neue Frauennetzwerk „Unidas“ offiziell gegründet. Es steht unter der Schirmherrschaft von Außenminister Maas und bringt Menschen aus Lateinamerika, der Karibik und Deutschland zusammen, die sich für gleiche Chancen von Frauen und Männern einsetzen. Denn: Frauenrechte sind Menschenrechte. Außenminister Maas sagte dazu in Berlin:

[„Unidas“ möchte] eine engere Zusammenarbeit im Kampf gegen Feminizide und sexualisierte Gewalt in Konflikten - ein Thema übrigens, das wir gemeinsam mit Peru auch im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen voranbringen.

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